Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Der Zyklus der Frau wird hauptsächlich durch zwei Hormone gesteuert (Östrogen und Progesteron). Die Ausschüttung dieser Hormone wird durch Botenstoffe im Gehirn geregelt und im Gleichgewicht gehalten. Kommt es zu einem Ungleichgewicht der Hormone, können dadurch prämenstruelle Beschwerden auftreten. Das prämenstruelle Syndrom beeinträchtigt die Lebensqualität zahlreicher Frauen jeden Monat aufs Neue. Das Wort «prämenstruell» bedeutet, dass die Beschwerden ca. 7-10 Tage vor der Menstruation von Symptomen betroffen, die jeden Monat in unterschiedlicher Intensität auftreten können. Sie können so intensiv wahrgenommen werden, dass sie einen gewöhnlichen Tagesablauf erschweren. Die verschiedenen Symptome klingen innerhalb weniger Tage nach Einsetzen der Menstruation ab.

Symptome

Es gibt mehr als 150 verschiedene Symptome, die im Zusammenhang mit dem PMS genannt werden. Sie können in drei Gruppen zusammengefasst werden:

Emotionale Beschwerden

Körperliche Beschwerden

Verhaltenveränderungen

Tipps

Mit verschiedenen Massnahmen können Sie die Linderung der Beschwerden des PMS positiv unterstützen. Achten Sie auf einen ausgewogene Ernährung. Ebenso hat Sport eine positive Wirkung (Schwimmen, Joggen, Radfahren, ect.) Muskelschmerzen werden gelindert, Stimmung und Körpergefühl verbessern sich. Gönnen Sie sich etwas Gutes. Nehmen Sie ein wohltuendes Bad, geniessen Sie einen Besuch bei der Kosmetikerin oder verbringen Sie schöne Stunden mit guten Freunden. Lesen Sie ein Buch oder geniessen Sie Ihre Lieblingsmusik. Ganz einfach: nehmen Sie sich Zeit für sich.

Naturheilmittel

Mönchspfeffer war schon in der Antike bekannt und wurde mit Erfolg eingesetzt, er lindert die psychischen und physischen Beschwerden und Verhaltensänderungen vor der Menstruation.

Quelle: Medi-Info, Zeller AG, Romanshorn